Die Morgenroutine kann mich mal! – warum ich jeden Tag anders beginne…

… und du das auch tun solltest!

Man liest es überall. Wirklich überall! Erfolgreiche Menschen haben eine Morgenroutine. Die perfekte Morgenroutine, die perfekte Abendroutine. Überall Routinen. Der Hype darum? Routine schafft Erfolg – zumindest klingt es ganz danach, wenn man darüber liest. Ich bin da allerdings etwas anderer Meinung. Bei mir beginnt jeder Tag anders und damit vollkommen neu. Routine mag auf den ersten Moment positiv klingen, für mich hat das Wort aber einen negativen Nachgeschmack. Aus Routine wird Gewohnheit und aus Gewohnheit wird Trott. Motivieren wird man sich somit zumindest nicht lange und auch glücklicher wird man mit täglichem Trott nicht. Ganz im Gegenteil: irgendwann fehlt dann der Antrieb. Aus diesem Grund gibt es bei mir keine festen Routinen, die im schlimmsten Fall auch noch per Alarm daran erinnern, nun in den „Trott“ zu fallen.

Natürlich stehe ich täglich zur selben Zeit auf. Schließlich muss auch ich meinen Tag bewältigen. Aber ich gehe anders vor. An dem einen Tag drehe ich morgens die Musik auf und singe mein Lieblingslied. An einem anderen Morgen probiere ich eine neue Frisur. Und wieder an einem anderen Tag schreibe ich nach dem Aufstehen einen Blogartikel, der mir am Abend davor in den Kopf geschossen ist. Wenn mir danach ist, bleibe ich aber auch einfach noch die 30 Minuten, in denen andere ihren Trott abspulen liegen und genieße den Moment der Ruhe. Das ist absolut okay und macht einen nicht automatisch zu einem erfolglosen Menschen. Diese Aussage ist für mich ohnehin sehr amüsierend. Man wird also erfolgreich, wenn man jeden einzelnen Morgen das Gleiche tut? Besonders logisch klingt das nicht.

Im Gegensatz zu Routinen bin ich aber ein großer Freund von Ritualen! Der Unterschied? Ein Ritual findet seine Verwendung zu einem besonderen Anlass. Das kann das Glas Wein zum Treffen mit besonderen Menschen sein oder die Duftkerzen wenn man entspannt in die Badewanne steigt. Rituale tun der Seele gut, lassen abschalten und sind kein Zwang. Sie haben nichts mit Erfolg oder Misserfolg zu tun, sondern rein mit Zufriedenheit. Pro Tipp: zufriedene Menschen werden eher erfolgreich als Unzufriedene, weil sie eine positivere Einstellung haben, motivierter sind und somit ehrgeizig arbeiten. Klingt das für dich auch schlüssiger? Dann sind wir ja schon zwei!

Wenn du deine Morgenroutine liebst, sollst du sie natürlich nicht aufgeben. Problematisch wird die Routine erst dann, wenn man sich dazu zwingt, nur um sich einen gewissen Lifestyle vorzugaukeln. Das Beste ist, wenn du auf dich und deinen Körper hörst. Was möchtest du tun? Wirst du an diesem Tag wirklich erfolgreicher, weil du morgens um fünf das Yoga Programm abgearbeitet hast? Und das, obwohl du eigentlich keine Lust darauf hast? Halte einen Moment inne – und dann lass die Routine links liegen und mach deinen Weg jeden Tag neu zu einem aufregenden Pfad. Mir hat der folgende Gedanke geholfen zu sehen, wie unnütz Routinen sind: wenn ich eines Tages nicht mehr bin, möchte ich dann auf ein Leben voller strikter Tagesabläufe zurückblicken? Hätte ich dann etwas zu erzählen?

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